du, frischer wind
(für birgit)
ein sonderbares wesen bin ich
gefloh’n aus einem fabel-traum
es sucht nach dir und sucht nach sich
ich, der alte, unverwurzelt baum
bin herumgewandert schon sehr weit
hab durchquert gar viele tiefen
doch hat mich nie geknickt das leid
auch geister nicht, die stets mich riefen
nun steck’ ich neu in frischer erde
muß nun eine weil’ nicht laufen
auf daß ich endlich seßhaft werde
zu meinem fuß ein blätterhaufen
ich spür’ ein regen in den zweigen
so ist nun mal des lebens lauf
ein frischer wind beginnt den reigen
der blätterhaufen wirbelt auf
meine lieblich’, holde, junge frau
sei du mein stürmisch, frischer wind
fahr drein, mit sturmgewalt, genau
weil meine gefühle diese blätter sind
© 23dezember2004 by hch
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Zeit, um zu Spielen?

