Zeit, um zu Spielen?

full-moon-turnier in st pölten am 09april 2009

die dämmerung stieg auf über st pölten und mit ihm der vollmond. schaurig schön sah er auf st pölten herab und durch die fenster hinein in das obergeschoß des café paradox. zu sehen waren da einige hartgesottene gesellinnen und gesellen, die da den schrecklichsten dämonen zur vollmondzeit zum trotz, sich aus den sicheren heimischen vier wänden herauswagten, nur um spaß zu haben. ganz einfach nur spaß. spaß bei einem kleinen turnier, nämlich bei der ersten „full-moon-challenge“ die in st pölten stattfand.

und spaß wurde garantiert bei dominion, dem neuen coolen kartenspiel.

immer wieder gern gesehene gäste aus leopoldsdorf bzw wien waren dagmar und ferdinand, sowie christoph. ferdinand machte freundlicherweise den schiedsrichter, christoph spielte beim turnier mit und dagmar kümmerte sich dankenswerterweise derweilen um die anderen gäste.

zuvor war geplant jeweils in vierer-runden zu spielen. mit zwölf spielern hatten wir dann die perfekte anzahl für das turnier. obwohl auch durch vier teilbar, entschied ferdinand, daß wir drei runden zu jeweils drei personen spielen sollten. was sich dann auch, meiner meinung, als richtig erwiesen hat. zwei neulingen wurden die regeln noch schnell eingetrichtert, darunter die tochter von michael, jasmin und die tochter von ingrid.

ferdinand gab jede runde vor, mit welchen karten gespielt wurde, damit alle teilnehmer des turnieres die selben chancen vorfänden.

in der ersten runde trat ich gleich gegen einen harten brocken an. nämlich robert. zweiter gegner war michael. auch kein schlechter spieler. in diesem spiel wurden viele siegpunkte gekauft, robert und ich beendeten es mit jeweils 60 und michael auch mit etwa 55 punkten. in diesem hart umkämpften match teilten robert und ich uns also die punkte. mit  jeweils vier punkten gingen wir also in die zweite runde.

im zweiten spiel waren meine gegner matthias und peter. matthias konnte ich bis zu diesem zeitpunkt nicht einschätzen, aber bei peter wußte ich natürlich wie gut er spielte. wir hatten ja einige trainingsrunden hinter uns (o; für mich lief es in dieser runde ganz gut. ich kaufte die meisten herzogtümer am tisch und auch einige provinzen. ich hatte es in der hand das spiel zu beenden, traute mich aber nicht. dann trat ein problem im wahrsten sinne des wortes zutage. als peter in seinem zug, er hatte zu diesem zeitpunkt massenhaft geld auf der hand, eine provinz kaufte, tauchte plötzlich ein herzogtum auf. der stapel herzogtum war aber bereits leer und ich hätte auch dieses herzogtum gekauft, wäre es auf dem stapel gelegen. ich mußte somit peter (gerne *g*) diesen sieg überlassen.

die dritte partie ging gegen christoph und jasmin. endlich mal eine runde die wirklich gut lief. innerhalb kürzester zeit war der provinzstapel leer und ich hatte endlich einen sieg in der tasche.

die vier punktebesten kamen ins finale. das waren schließlich, welch überraschung, robert und peter, aber auch matthias, der seinen vater aus dem finale boxte, und letztendlich auch ich selbst.

im finale suchte sich abwechselnd jeder zwei karten aus mit denen er spielen wollte und um das spiel zu komplettieren, wählte ferdinand noch zwei weitere aus.

ich wählte gärten und werkstatt aus und ebenfalls im spiel war die hexe mit ihren flüchen. gute kombination fand ich. meine drei konkurrenten kauften natürlich (wie von mir bestellt *g*) sofort einige hexen und schmissen sich untereinander und auch mir die flüche nur so um die ohren. währenddessen besorgte ich mir durch kauf und durch die werkstatt  einige gärten. der flüchestapel war bald leer, kurze zeit später auch der stapel gärten. bis dahin hatte noch niemand eine provinz gekauft. nun mußte ich nur noch zusehen, daß noch ein dritter stapel leer wurde und vòila. in diesem sinne strengte ich mich an. anscheinend hatte keiner bemerkt, daß das spiel dem ende zuging. oder doch? robert kaufte nun zwei provinzen, auch peter ging nun auf die punktekarten los. aber es war dann bereits zu spät. zwei runden später war auch der werkstattstapel leer und fast schäme ich mich es niederzuschreiben: ich gewann die erste st pöltner full-moon-challenge in dominion. robert wurde zweiter, dritter peter und matthias guter vierter.

es war ein schönes turnier. danke den zwölf teilnehmern. es hat spaß gemacht. ich hoffe euch ebenso. zwölf teilnehmer ist eine schöne zahl, wenn auch etwas unter meiner erwartung. aber optimistisch wie ich bin, denke ich, daß wir bei den nächsten turnieren einige mehr teilnehmer dazu erhalten werden (o;

vielen, vielen dank auch dagmar und ferdinand für ihr kommen und mithelfen und auch christoph für sein kommen und mitspielen, da er ja doch ziemlich früh wieder „habt acht stehen“ muß.

in diesem sinne, auf ein nächstes turnier (o;

 

dominion-turnier

hier sind die pics vom ersten dominion-turnier in st pölten. viel spaß damit (o;

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